Getting Things Done – Es lohnt sich!

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Ich habe das Buch von David Allen schon vor Jahren gelesen und danach konsequent umgesetzt. Natürlich habe ich das System dann regelmäßig schleifen lassen, weil ich einfach auch nicht so super viele Sachen regeln muss wie viele andere Leute. Aber es gibt Phasen in meinem Leben, da kommen ein paar Sachen zusammen und es wird mir zuviel – z.B. jetzt gerade. Ich komme zurück aus einem Kurzurlaub, in der Kita ist noch zwei Wochen Sommerpause und wir müssen die Kinder zu Hause betreuen und/oder Betreuung durch die Großeltern organisieren , mein Dodge (Oldtimer) springt nicht mehr (bei dem Wetter!), der Steuerberater hat den Jahresabschluss für 2012 geschickt, die monatliche Buchhaltung liegt an, das Finanzamt will irgendwas wissen wegen 2011 – bis 12.7. – ist auch übermorgen, außerdem ja noch das Tagesgeschäft mit Partnern, die ihre Rechnung nicht so zügig bezahlen, Werkstudenten, die betreut werden wollen und einem Relaunch der meine Aufmerksamkeit erfordert.

Ich verliere dann den Überblick über die Sachen die ich erledigen muss und aufgrund der Menge von Tätigkeiten in unterschiedlichen Kontexten und Orten entsteht in meinem Kopf ein Durcheinander dass irgendwann total anstrengend wird. Ich bin dann unorganisiert und mache einfach das Nächste was mir einfällt oder wo mich das soziale Umfeld am meisten drängt und nicht das, was unter objektiven Gesichtspunkten das Richtige wäre. Natürlich denke ich dabei immer an die Sachen die noch zu erledigen sind und mache deshalb Sachen halbherzig oder unkonzentriert.

Genau in diesen Zeiten besinne ich mich zurück auf das Buch von David Allen und fange an meinen Schreibtisch aufzuräumen und meinen Kopf auszuleeren. Mein System von Sachen die ich erledigen muss liegt dann in Form Klarsichtmappen und Postits vor mir auf dem Schreibtisch und in meinem Kopf kehrt Ruhe ein. Wenn ich die einzelnen Aufgaben dann vor mir habe, überlege ich ganz ruhig wie und was ich wann machen werde. In der Regel ist dann in 2-3 Tagen alles erledigt und ich bin wieder up-to-date. Danach lasse ich das System wieder einschlafen bis zur nächsten Eskalation. Das ist okay, weil ich danach einfach wieder in der Spur bin.

Heute Vormittag habe ich die Sachen sortiert und aufgeschrieben. Deshalb konnte ich entspannt diesen Beitrag verfassen. Ich kümmere mich jetzt im Anschluss um die Sache, die – jetzt wo ich den Überblick habe – am sinnvollsten ist. Und danach um die nächste Sache, ganz einfach, Schritt für Schritt, entspannt.

Hier der Link zu dem Buch – ich kann es nur empfehlen.

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